Neue Bilder vom TVR

22. August 2006, 11:03h 5 Kommentare coolkay

Soeben fand ich einige schöne Bilder von dem TVR. Diese Bilder findet ihr von nun an in Unsere Galerie Sobald das Video dazu erschiennen ist werden wir euch darüber berichten.




Geschichte des TVR


TVR wurde 1947 vom jungen Ingenieur Trevor Wilkinson gegründet, welcher sich zuvor ein extraleichtes Spezialfahrzeug auf einer „Alvis Firebird“ Basis gebaut hatte. Das erste Fahrzeug mit eigens konstruierter TVR-Gitterrohrrahmenchassis wurde – damals noch mit einem Ford-Motor – 1949 gebaut.


Der erstmalige Verkauf in die USA erfolgte 1956, es handelte sich dabei um TVRs mit Glasfaserkarosserie und „Coventry Climax“-Motoren. In den folgenden Jahren wurde der TVR Grantura entwickelt, welcher für damalige Verhältnisse sehr schnell und agil war. Dabei entwickelte sich beim Fahrzeugbau ein einfaches Schema, das bis heute fortgeführt wird: Gitterrohrrahmen wurden mit einer Glasfaserkarosserie und einem starken Motor verbunden.


1962 nimmt TVR mit zwei Fahrzeugen am 24-Stunden-Rennen in Sebring und Le Mans teil. Im Jahr darauf präsentiert TVR den ersten TVR Griffith, der eigentlich ein Grantura ist, mit einem modifizierten Chassis und einem großen amerikanischen V8 unter der Haube. Die Leistung dieses Fahrzeug bewegte sich in der AC-Cobra-Liga, konnte also durchaus mit damaligen Jaguars und Ferraris mithalten.


Unter der Führung von Martin Lilley wurde die Firma, die bis 1966 nur zwei Aktionäre hatte, standfester. Über die nächsten paar Jahre erfuhr TVR ein enormes Firmenwachstum, nicht zuletzt wegen der Ablösung des Grantura durch den Vixen und der des Griffith durch den Tuscan V8. 1970 verlegte TVR seinen Produktionssitz an die Bristol Avenue, dem heutigen Standort. 1972 wurde die M-Serie vorgestellt, welche sich in den 70er Jahren gut verkaufte. Der M wurde als Coupé, 3-Türer, Cabriolet und mit Turboaufladung verkauft, wobei der Turbo M das erste britische Serienfahrzeug mit Turbolader war. 1980 wurde der Tasmin vorgestellt, welcher im Gegensatz zu seinen Vorgängern deutlich moderner aussah. Die Kraft stammte von einem Ford 2.8 Aggregat. Es gab ihn sowohl als Coupé wie auch als Cabriolet zu kaufen.


Peter Wheeler übernahm 1982 die Firma. Er beginnt sofort mit der Entwicklung des ersten mit einem Rover V8 motorisierten TVR, dem 350i. Ein neues Kapitel in der TVR Geschichte begann fünf Jahre später mit der Präsentation des S. Obwohl der S oberflächlich so wie die M-Serie wirkt, handelt es sich um ein komplett neues Auto, das wegen seiner Preiswertigkeit die Produktion innerhalb eines Jahres verdoppeln sollte. 1988 wurde die Evolution vom Tasmin vorgestellt, der 450 SEAC. Er wird von einem 236,5 kW (324 PS) starken, von TVR modifizierten 4500 cm³ V8 angetrieben und besitzt eine Kevlar-Karosserie, durch die man eine Gewichtsersparnis von 150 kg erreichte.


Die erste TVR Tuscan Challange wurde 1989 in Donington durchgeführt. Der erste moderne Griffith wurde 1992 ausgeliefert. Er war so erfolgreich, dass bei seiner ersten Motorshow durchschnittlich alle 8 Minuten eine Bestellung einging. Im Folgejahr ging der TVR Chimaera in Produktion. Er gilt als der populärste TVR von allen, da inzwischen mehr als 10.000 Exemplare gebaut und verkauft wurden.


Der erste TVR mit einem selbst konstruierten und gebauten Motor, der Cerbera, wurde 1996 eingeführt. Dank fünfjähriger Entwicklungszeit und zwei Jahren voller intensiver Tests auf der Rennstrecke hat der „Speed Eight“-Motor die höchste Leistung und das höchste Drehmoment bei geringstem Eigengewicht von allen Saugmotoren, die je für ein Straßenfahrzeug gebaut wurden.


TVR baute 1997 mit dem „Speed Six“ (ein Sechszylinder Reihenmotor) einen zweiten Motor. Man nutzte dabei die neuesten Technologien aus dem Motorsport. Im Jahr darauf wurde der mächtige „Speed Twelve“, ein dritter Motor, gebaut, mit dem TVR in der britischen GT1 Klasse startete. Der Saugmotor mit 7,7 Liter Hubraum leistet 640 kW (880 PS).


Nachdem 2000 die Auslieferungen des neuen Tuscan begannen, wurde er schnell zum bestverkauften TVR überhaupt. Der Cerbera Speed Twelve wurde als Rennversion vorgestellt, wobei er in Silverstone bereits in der ersten Saison den Sieg einbrachte. Der Tamora wurde 2001 lanciert. Er sollte die Zugänglichkeit zum TVR auf eine neue Ebene bringen. Eine neue Generation der TVR Coupés wurde 2002 an der „British International Motorshow“ präsentiert. Der T350, wie auch der T400R und der T440R, bringen TVR in neue Marktebenen.


Peter Wheeler verkaufte 2004 TVR an den jungen russischen Multimillionär Nikolai Smolenski, bleibt aber als Berater im Unternehmen tätig. Der Sagaris mit 400 PS wird vorgestellt: es ist ein Coupé auf der Basis des T350, dessen Rennfassung bei Langstreckenrennen eingesetzt werden soll.


Ende April 2006 wurde von der TVR Firmenleitung bekanntgegeben, dass der Produktionsstandort Blackpool möglicherweise aufgegeben wird und die Produktion nach Osteuropa, eventuell auch in Smolenskis Heimatland Russland verlagert wird. Allerdings wurde bereits Mitte Juni mitgeteilt, dass die Firma in Grossbritannien, in erster Linie in Lancashire, bleiben wird.


Die Grundpreise für die aktuellen Modelle bewegen sich zwischen 60.000 Euro und 155.000 Euro.


Mehr dazu findet ihr bei Wikipedia


Quelle der Geschichte: Wikipedia